Herzlich willkommen!
Meine allererste Berührung mit Jungferndorf hatte ich im Frühjahr 2008. Nachdem mir schon von Kind auf meine Oma über diesen kleinen Ort und vor allem dem Schloß erzählte, wurde ich von der Neugier getrieben „was denn da so los ist“.
Nachdem mich mein Beruf für eine Woche nach Tschechien getrieben hatte beschloss ich Beruf und Freizeit zu verbinden und nach Jungferndorf zu fahren. Als Amateurfotograf bin ich viel in den Osten gereist, so daß ich mich auf neue Motive freute.
In Jungferndorf angekommen war alles da, wie ich es aus der Beschreibung kannte – der Bach, die Kirche, die vielen einzelnen Häuschen entlang der Straße und – natürlich – das Schloss mit seinen Nebengebäuden. Auf dem Friedhof fand ich dann auch die Grabstelle unserer Verwandten.
Nun im Januar 2009 fuhr ich wieder dorthin. Mittlerweile mit genauen Zielen und auch recherchierten Verwandten verbrachte ich dort ein paar Tage um mich genauer mit Jungferndorf zu beschäftigen. Ich besichtigte die Kirche, fuhr im Dorf und den angrenzenden Dörfern herum. Schlussendlich lies mich der Ort nicht mehr los.
Obwohl ich in den Jahren die ich auf dieser Welt weile nie selbst in Tschechien gelebt habe und ich außer einem Schimpfwort, das meiner Oma gelegentlich entglitt, wenn wieder die Schnitzel anbrannten kein Tschechisch verstehe, habe ich mich entschlossen mehr zu tun als nur Fotos zu schießen. Meine Wurzeln entstammen aus dieser Gegend und das Interesse meiner Oma an Jungferndorf ist schon lange auf mich übergesprungen. Nachdem ich durch meine eigene Ahnenforschung auch mit dem MSSGV e.V. in Berührung kam habe ich mich nicht nur dazu entschlossen Mitglied zu werden, sondern auch die Ortsbetreuung zu übernehmen.
Jungferndorf ist es wert beachtet zu werden!
Aktualisierung:
26.06.2011